2015, Berlin: 50.000 haben es satt!

50.000 füllten den Potsdamer Platz und umliegende Straßen zur Auftaktkundgebung, mehrere 10.000 den Platz zwischen Bundeskanzleramt und Parlament … soweit sie nicht schon wieder zu Bus und Bahn mußten.

50.000 zeigten kreativ und vielfältig dass sie sich keiner agrarindustriellen Doktrin noch der poliitischen und öknomischen Entmündigung durch zwischenstaatliche Hinterzimmer-Abkommen wie das europäisch-kanadische CETA noch das europäisch-US-amerikanische TTIP beugen wollen.

50.000, die für einen großen Teil der Bevölkerung stehen und sich nicht von der aktuellen wirtschaftlichen Erfolgsbilanz des Standortes Deutschland blenden lassen: Agrarindustrie ist nicht nachhaltig.

50.000, die sich zusammenschllessen und einmischen statt Minderheiten und Religionsgruppen als Feindbilder aufzubauen weil sie meinen, so ihrer persönlichen und politischen Unzufriedenheit Ausdruck geben zu können.  Weiterlesen>>

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2014, Berlin, 30 000 Menschen fordern: Stoppt Agrarindustrie!

tl_files/agrarwende/content/aktuelles/Aktionen/WHES jan 2014/whes14_728x90web.jpgGemeinsame Pressemitteilung der VeranstalterInnen:

30 000 Menschen fordern: Stoppt Agrarindustrie!

Die wachsende „Wir haben es satt!“-Bewegung demonstriert für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft und gutes Essen

Berlin, 18. Januar 2014 | Angeführt von hunderten Bäuerinnen und Bauern und 70 Traktoren zogen 30.000 Menschen vor das Kanzleramt in Berlin. Die DemonstrantInnen forderten von Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel einen Kurswechsel in der Agrarpolitik. Statt weiterhin „Klientelpolitik für die Agrarindustrie“ zu betreiben, solle sich die Bundesregierung für eine soziale, tiergerechte und ökologische Agrarwende einsetzen.

„Die Große Koalition fährt die Agrarpolitik an die Wand! Wer Megaställe genehmigt und subventioniert, wer auf Export und Freihandel setzt und dann auch noch darüber nachdenkt, Gentech-Pflanzen auf Europas Äckern zuzulassen, der lässt die Bäuerinnen und Bauern im Stich und handelt gegen die Interessen von VerbraucherInnen, Tieren und Umwelt“, sagt Jochen Fritz vom „Wir haben es satt!“-Bündnis. „Wir erwarten von der neuen Bundesregierung eine Landwirtschaftspolitik, die das Arten- und Höfesterben stoppt und den Hunger in der Welt bekämpft.“

 

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Januar 2013: Wir haben es satt!

Ein breites Bündnis aus Landwirtschafts-, Umwelt-, Imker-, Tierschutz-, Verbraucher-, Eine-Welt-Organisationen und Bürgerinitiativen hatte zur Demonstration in Berlin eingeladen, rund 30.000 TeilnehmerInnen aus dem ganzen Bundesgebiet (darunter rund 50 BäuerInnen mit ihren Schleppern) und darüber hinaus waren dem Aufruf gefolgt.

Dokumentation des Aufrufes des Jahres 2013:

Wir wollen eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft und keine Agrarindustrie!

Demonstration – Treckerzug - Kundgebung

Sa, 19.01.2013 – 11 Uhr, Berlin

Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: durch immer mehr Tierfabriken wird der Tierschutz verletzt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller. Es ist Zeit für eine Wende!

Die Landwirtschaft befindet sich in Deutschland, Europa und weltweit in einem tiefen Umbruch. Im Jahr 2013 stehen wichtige Weichenstellungen bevor. Bei der Bundestagswahl steht auch zur Abstimmung, ob es zu einer nachhaltigen Ernährungs- und Energiewende kommt. In der EU wird entschieden, ob eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft unterstützt wird oder jährlich weitere 60 Milliarden Euro an Agrarsubventionen vor allem an die Agrarindustrie fließen. Weltweit entscheidet die internationale Staatengemeinschaft, ob die bäuerliche Landwirtschaft gestärkt wird, um den Hunger zu bekämpfen und das Recht auf Nahrung für alle zu verwirklichen.

Wir haben es geschafft die Gentechnik von den Feldern zu vertreiben. Jetzt machen wir Druck für eine ökologisch-soziale Agrarwende. Vor dem Kanzleramt in Berlin fordern wir:

  • Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen

  • Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden

  • weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren

  • Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja

  • Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden

  • Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen!

Kommen Sie als VerbraucherInnen zur Demo! Bäuerinnen und Bauern setzt mit Euren Traktoren ein bäuerliches Zeichen! ImkerInnen und GärtnerInnen seid in Eurer Berufskleidung mit dabei!


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Termine

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Aktuelles

Handwerkeraufruf zur Demo WIR HABEN ES SATT

Die soziale und die ökologische Frage zusammen bringen, ABER wie? Lest gern nachstehenden Handwerkeraufruf …

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Demo, 21.1., Berlin: Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!

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Am 21. Januar demonstrieren wir – Bäuerinnen und Bauern, LebensmittelhandwerkerInnen und kritische KonsumentInnen – zum siebten Mal gemeinsam für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Im Jahr der Bundestagswahl wollen wir die Agrar- und Ernährungswende zum zentralen politischen Thema machen. Bist du dabei?

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