Ökologische Landwirtschaft

Im ökologischen Landbau wird auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel wie Herbizide, Fungizide und Insektizide und Kunstdünger verzichtet. Stattdessen werden dem Boden durch Mist- oder Güllegaben und Gründüngung möglichst aus eigenen Mitteln Nährstoffe zugeführt und ökologische Verfahren zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung genutzt. Vielfältige Fruchtfolgen unterstützen die Bodenfruchtbarkeit. So trägt der ökologische Landbau zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Denn ohne Pestizide können sich beispielsweise Wildkräuter auf den Äckern verbreiten.

Durch die Orientierung des ökologischen Landbaus an weitgehend geschlossenen Wirtschaftskreisläufen und der Berücksichtigung höherer Tierschutzstandards entstehen weniger negative Auswirkungen auf die Umwelt als in der konventionellen Landwirtschaft.

 

Ökolandbau in Niedersachsen

Der Marktanteil von Bioprodukten in Niedersachsen liegt derzeit bei 5 % mit weiter steigender Tendenz. Die Nachfrage nach Biolebensmitteln kann von den heimischen Erzeugern allerdings nicht ansatzweise gedeckt werden.

Der Flächenanteil des Ökolandbaus in Niedersachsen beträgt nur knapp 3% - er ist damit bundesdeutsches Schlusslicht

Aktuelles

Billigproduktion gefährdet Menschenleben

Die Verbände des Agrarbündnisses Niedersachsen fordern die Landesregierung zur sofortigen Überprüfung sämtlicher Betriebe der niedersächsischen Schlachtindustrie hinsichtlich der Einhaltung von Standards für den Sozial- und Infektionsschutz in den Betrieben und bei der Unterbringung der Beschäftigten auf. Das Testen der Beschäftigten, wie es Ministerpräsident Stephan Weil angekündigt hat, reiche nicht aus. Laut Agrarbündnis ist es dabei unerheblich, ob die Mitarbeiter*innen direkt angestellt seien, mit Werkverträgen oder in Leiharbeitsverhältnissen arbeiteten. Gleiches gelte auch für Betriebe, die Saisonarbeiter*innen bei der Ernte von Spargel und Erdbeeren beschäftigten. [...]

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Kritischer Agrarbericht 2020 heute erschienen

tl_files/agrarwende/content/aktuelles/Kritischer Agrarbericht/krititscherAgrarbericht.jpgKurz vor Start der Grünen Woche in Berlin (17.-26. Januar) und der diesjährigen Wir-haben-es-satt-Demonstration am 18. Januar erscheint der jährlich herausgegebene kritische Agrarbericht, der seit 1993 alljährlich vom AgrarBündnis e.V. herausgegeben wird. Das bundesweite AgrarBündnis ist ein Zusammenschluss von derzeit 25 Verbänden der bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft, des Umwelt- und Naturschutzes, des Tierschutzes, der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Kirchen. Mit Experten aus den verschiedensten Schwerpunktthemen des Agrarsektors dokumentiert der "Kritische Agrarbericht" die ganze thematische Breite der agrarpolitischen Debatte eines Jahres vor dem Hintergrund der europäischen und weltweiten Entwicklung. Diesjähriges Schwerpunktthema ist „Stadt, Land – im Fluss“.

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